coaching mediation training
coaching                 mediation                                  training                                                   

Selbstbehauptung und Selbstverteidigung

Die Gewaltprävention muss frühzeitig beginnen, um ihre Wirksamkeit voll entfalten zu können.

Selbstbehauptung und Selbstverteidigung sind die Kernkompetenzen und erfolgreiche Handlungsstrategien, um aggressive gewalttätige Konflikte zu verhindern.

Kinder und Jugendliche, die durch kriminelles oder gewalttätiges Verhalten auffallen, das oftmals durch schwierige soziale und wirtschaftliche Umstände, familiäre Belastungen, ethnische Konflikte und psychosoziale Probleme hervorgerufen werden, geraten schnell ins Abseits und drohen durch das soziale Netz zu fallen.

Unangemessene Grenzüberschreitungen entstehen fast immer durch mangelndes Selbstbewusstsein. Das Programm Selbstbehauptung und Selbstverteidigung leitet Kinder und Jugendliche dazu an, auf aktive und herausfordernde Weise, ihr Verhalten zu reflektieren, Ansätze von Gewalt zu erkennen, ihre impulsiven Gefühle unter Kontrolle zu bringen und in schwierigen Situationen Zivilcourage zu beweisen.

Durch Grenzerfahrungen bei Eventtrainings und das Sich- Erproben in altersentsprechenden Übungen und zum Beispiel „Kampfspielen“ wird nicht nur das Selbstbewusstsein gestärkt, sondern gleichzeitig die Teamkooperation gefördert und Regelbeachtung trainiert. Rollenspiele mit Wahrnehmungs-, Körper- und Sprachübungen erleichtern dabei den Transfer in den Alltag.

Trainieren die Teilnehmenden ein selbstbewusstes Auftreten in Alltagssituationen, so wächst mit der erfolgreichen Lösung der Alltagsprobleme ihre Selbstsicherheit und sie sind in der Lage, auch schwierige Situationen überlegt, konsequent und unmissverständlich zu kommunizieren und anzugehen.

 

Selbstverteidigung

Die Erfahrungen in den Trainings zeigen außerdem, dass bei frühzeitigem Wahrnehmen und Einsetzen der Selbstbehauptungstechniken der Einsatz körperlicher Abwehrtechniken (Selbstverteidugung) oft nicht mehr erforderlich ist. Das ist die Erklärung dafür, dass Selbstbehauptung in den kombinierten Trainings den unverzichtbaren Basisteil darstellt. Das vorrangige Ziel ist es zu vermitteln, seine eigenen Grenzen und Rechte wahrzunehmen, ohne aber die Grenzen des Gegenübers oder Konfliktpartners zu verletzen. Das eigene Anliegen soll respektvoll durchgesetzt werden, um sich auf gewaltfreie Weise Gehör zu verschaffen.

Dieses Verhaltenstraining dient nicht nur dem „Täter“, sondern insbesondere auch dem „Opfer“, da es in seiner eigenen Verantwortung liegt, die Grenzverletzung deutlich zu signalisieren und ihr sofort Einhalt zu gebieten.  

Das Einüben der eindeutigen Körpersprache mit Blickkontakt und aufrechter Haltung sowie das bewusste Einsetzen der Stimme, um der Selbstsicherheit den entsprechenden äußeren Rahmen zu geben ist Teil der Basisarbeit. Nur so stimmen die geäußerten Argumente mit der Betonung und der Körpersprache überein.
Ich entwickele defensive Handlungsalternativen und Techniken ganz nach dem Motto „Stärke ohne Schläge“.
Inhalt der Trainings ist das altersentsprechende Durchspielen und Einüben von Verhaltenstechniken, die die zu mehr Selbstsicherheit in Bedrohungs- und Konfliktsituationen verhelfen. Dabei ist nicht nur das Erlernen wichtiger Methoden, Techniken und Verhaltensregeln der Schlüssel zum Erfolg des Trainings, sondern insbesondere die Entwicklung des Selbstvertrauens, die individuell aufgrund unterschiedlicher Fähigkeiten auf  jeden Teilnehmehmenden individuell zugeschnitten werden muss.